Mehrteiler | Der besondere Ort mit den besonderen Vereinen!

3. Teil von 4 | Ein Mehrteiler über Merbeck

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Eine ganze Horde Menschen macht sich auf den Weg zum Baum. Es gibt ein richtiges Hauen und Stechen im Bemühen, als erstes beim Rekordspeer zu sein. Der Adlige sieht jetzt ein anderes, sehr rustikales Bild des Dorfes; Männer und Frauen nehmen sich nichts, jeder und jede geht gleich rüpelhaft zu Werke, sowohl körperlich als auch verbal. Der Gast hört Ausdrücke, die er am liebsten gleich wieder vergessen möchte, aber wie es so ist- sie heften sich fest in sein Gedächtnis, obwohl er sich mit allem dagegen wehrt. Zum Glück hat sie der Schreiberling vergessen können, weshalb sie hier auch keine genauere Erwähnung finden.

„Sie werden sich noch ernsthaft verletzen!“, bringt er seine Sorge zur Sprache. Die neben ihm stehende Frau nickt bejahend; ihr Gesicht erzählt ganze Bände von ihren Gedanken. Die Missbilligung über das Verhalten ihrer Mitbürger lässt sich jedenfalls so leicht darauf ablesen, als würde sie sie laut vernehmlich für jeden hinausschreien. Sie fühlt sich dennoch zu einer Erklärung bemüßigt:

„Es tut uns sehr leid, dass ihr das hier miterleben müsst. Wir von der Seniorengemeinschaft können uns nur dafür entschuldigen. Es scheint nicht immer leicht zu sein, die Lehren einer guten Kinderstube beizubehalten!“

Der Adlige nickt und lächelt die Frau freundlich an.

„Ich hoffe, dass das da kein falsches Bild von unserem Ort zeichnet. Das wäre doch zu schade! Ihr sollt wissen, dass Merbeck kein Dorf von Vandalen ist. Normalerweise geht es hier wesentlich gesitteter zu.“

„Das glaube ich sehr gerne- dürfte ich euren Namen erfahren?“

„Elfredda, Ahnin des Nothelfers Georg, bekannt auch als Jörissen. Sehr angenehm.“ Sie vollführt einen angedeuteten Knicks, er deutet eine Verbeugung an.

„Auf diese Weise lässt es sich besser miteinander reden.“

Sie bestätigt nickend. „Nach eurem Namen muss ich nicht fragen. Ich bin euch vor Jahren schon einmal begegnet. Ach, das ist nicht der richtige Ausdruck. Ich habe euch vor Jahren gesehen, da allerdings aus der Ferne. Daher weiß ich, wer uns in Merbeck die Ehre erweist.“

Noch während er diese Information verdaut, haben die ersten den Baum erreicht, in dem das Geschoss eingeschlagen ist. Ein stämmiger Mann macht eine Räuberleiter und hievt eine Frau in die Höhe, kommentiert vom schärfsten Konkurrenten des Adligen.

„Jetzt holen sie das Ding“, sagt Hannes, ohne auch nur den leisesten Anflug von Neid. „Das war mal ein richtig gelungener Wurf“ Er streckt die Hand aus und schüttelt die des Adligen kräftig.

„Danke. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so weit werfen kann. Tut mir leid, dass ich…“

Sein Gegner winkt ab. „Jetzt habe ich ein wirklich lohnendes Vorhaben, nämlich euren Rekord einzustellen. Wird nicht einfach, so viel steht fest, aber ich werde kräftig üben, um euch im nächsten Jahr herauszufordern. Ich glaube nämlich nicht, dass ich diese Weite jetzt noch einholen kann.“ Er kreist mehrmals den Wurfarm und verzieht etwas das Gesicht. „Der ist richtig ausgereizt, ich habe wirklich schon alles herausgeholt, was geht. Was bedeutet, dass ihr wieder kommen müsst. Bitte gebt uns das Versprechen. Ich glaube, ich spreche für jeden Bewohner, wenn ich sage, dass wir uns jetzt schon auf den Wettbewerb nächstes Jahr freuen.“ Ein ganzer Chor nickender Köpfe bestätigt die Aussage.

Der Gast hat nichts dagegen, zumal ihn die Leute wirklich anrühren in ihrer Art.  Er spielt sogar mit dem Gedanken, in nächster Nähe zu Merbeck ein Jagdschlösschen errichten zu lassen, um regelmäßig hier sein zu können, weil er die Dorfbewohner ein ganz kleines bisschen ins Herz geschlossen hat.

Den Daumen nach oben gereckt gibt er sein Einverständnis zu verstehen, was die Dorfbewohner um ihn herum mit einem herzerfrischenden Lachen quittieren.  Es sind doch recht angenehme Zeitgenossen, die mir viel lieber sind als viele meiner Gleichgestellten, denkt er. Bei diesen Menschen hier weiß man wenigstens, woran man ist.

 

Sein Gedankenspiel wird jäh durch einen Schrei unterbrochen. Er kommt vom anderen Ende des Geländes, von der Frau, die in die Höhe gehoben wurde. Kreidebleich angelaufen sticht sie aus dem dunklen Geäst des Baumes hervor, als würde sie von Scheinwerfern angestrahlt- die es damals ja nicht gegeben hatte, aber nichtsdestotrotz.

„Was ist denn, Gotlinde?“, ruft Michaelis, der nichts Gutes ahnt, weil die betreffende Dorfbewohnerin normalerweise nicht so schnell die Fassung verliert. Es muss also etwas Gravierendes passiert sein, wenn ihr das Blut dermaßen aus dem Gesicht gelaufen ist.

„Da liegt einer!“, ruft sie zurück. „Der Ast, den der Speer vom Baum gebrochen hat, ist auf den draufgefallen.“

„Das ist ja ´ne schöne Bescherung“, sagt Michaelis und der Adlige denkt bei sich: Wie gut, dass es nicht der Erzbischof sein kann. Der liegt ja ruhig schlafend und sich hoffentlich gut erholend auf seinem Lager.

Alle übrigen streben jetzt dem Baum zu, es ist eine wahre Volksbewegung im Gange, und in den Köpfen gehen sie diejenigen durch, die in Frage kommen als Opfer des Aststurzes. Sie brauchen nicht lange rätseln, denn der Mann, der besagte Gotlinde nach oben gehievt hatte, erhebt sich aus seiner gebückten Haltung, das Gesicht eine einzige Frage und sagt: „Möchte wissen, wie der jetzt da hin gekommen ist, wo er doch gerade noch friedlich geschlafen hat, wie ein Baby möchte ich sagen. Aber hier liegt er- unser zweiter Gast. Er hat wahrlich kein Glück, wie mir scheint. Ständig wird er von etwas niedergestreckt.“

Die letzten Worte vernimmt der örtliche Adlige schon nicht mehr. Hundeelend ist ihm zumute, in Sachen Bleiche nimmt er es mit Gotlinde locker auf. Am liebsten möchte er im Erdboden versinken und erst in frühestem einem Monat zurück an die Oberfläche kommen.

„Das ist ein Desaster!“, sagt er vor sich hin, wieder und immer wieder. „Das ist, also, das ist, ich finde keine Worte, ich bin einem Erdenwurm gleich, einem nieder Getier, das sich im Dung suhlt!“ Damals sagte man auf diese Weise, dass man am Ar… sei. Genau so empfindet der gute Mann und er ist untröstlich. An einen weiteren Speerwurf ist nicht zu denken und das Brot mit dem merkwürdigen Namen wird er auch nicht mehr schleudern. Am besten fasst er überhaupt nichts mehr an, um den Erzbischof nicht weiter zu gefährden.

Am liebsten möchte er sich, wo er schon nicht einfach in einem Loch verschwinden kann, einfach auf den Boden fallen lassen, was natürlich nicht geht, er ist ja von gehobenem Stand, da macht man so etwas nicht, nicht vor diesen einfachen Menschen.

Die nächsten Minuten nach der Entdeckung des Debakels verschwinden aus seinem Gedächtnis, irgendwie befindet er sich plötzlich entfernt des Wurfplatzes, auf einem halbwegs bequemen Stuhl, und hört folgende Worte: „Ruht euch aus, hier in dem, was war unser Lesekämmerlein nennen“, sagt eine Frauenstimme.

Eigentlich müsste der Gast aufhorchen, denn er kennt es aus keinem der Dörfer, dass es da etwas gibt, das sich Lesekämmerlein nennt. Die allermeisten Menschen in Deutschland können weder schreiben noch lesen, weil sie nie eine Schule besucht haben, so etwas bleibt dem Adel vorbehalten, alleine schon deshalb hätte er Merbeck in Zukunft öfter besuchen müssen, aber, wie gesagt, das bleibt aus.

„Ich würde euch gerne etwas vorlesen“, sagt die Frau mit der angenehmen Stimme, die wie gemacht scheint für diese Aufgabe. „Leider haben wir keine Ausgabe der Heiligen Schrift, aber die könnte ich nicht lesen, weil sie in Latein verfasst ist. Dafür kann ich euch zwei Biografien anbieten, von zwei sehr außergewöhnlichen Menschen: Hildegard von Bingen und Walther von der Vogelweide. Die Merbecker können nicht genug bekommen von den Geschichten. Ich denke, dass ihr auch eure Freude daran finden werdet. Wenn ihr nichts dagegen habt, fange ich mit Hildegard von Bingen an. Mein Name ist übrigens Walpurgis.“

„Angenehm“, erwidert der Gast, der seinen Namen nicht nennen kann, weil Biohart dazwischen funkt.

„Unsere Walpurgis ist die beste Vorleserin der ganzen Gegend, die bringt dich garantiert auf andere Gedanken“, sagt er, gutmütig polternd, wie es seine Art zu sein scheint.

„Na, übertreib´ nicht so maßlos“, sagt die Gelobte, die sich sichtlich über das Lob freut. Und sogleich mit dem Vorlesen beginnt, zunächst mit der Geschichte der Hildegard von Bingen, um sich dann dem Treiben des Walther von der Vogelweide zuzuwenden. Natürlich kann sie nicht alles vorlesen, dazu haben die beiden zu viel erlebt, aber darauf kommt es ihr auch gar nicht an. Sie wollte mit ihrem Vorhaben den Gast von seinen Sorgen ablenken und das ist ihr vollkommen gelungen. Der gute Mensch wirkt nach der Einheit sichtlich gelöster als zuvor, zumal sich nun mehrere Menschen um das Wohlergehen des Erzbischofs kümmern.

 

Einer namens Gunther hat Siegfried von Westerburg einen richtig professionell aussehenden Verband angelegt, was zusätzlich zur Entspannung bei dessen adligem Begleiter führt. Der möchte unter allen Umständen sicherstellen, dass seinem prominenten Gast keine weiteren Malheure mehr zustoßen. Tausend Dankgebete, wenn ich ihn sicher zurück in die Burg geschafft habe!, denkt er.

Biohart, wer auch sonst, reißt ihn aus seinen Überlegungen. „Weißt du, jetzt hat der Beste Hand an deinen Kumpel gelegt. Unser Gunther, musst du wissen, ist ein echter Reservist. Der hat sich seine Sporen bei einem edlen Ritter verdient. Hätte nicht viel gefehlt, und er wäre selber einer geworden.“

„Ach, Unsinn!“, fährt Gunther dazwischen, was Biohart nicht sonderlich stört.

„Hey, du kannst ihn weiter ausbilden! Das wäre doch super! Er hat das so was von verdient. Hey Leute, ihr seht das doch auch so!“

Der Adlige fühlt sich etwas umzingelt, weil aus allen Ecken und Enden zustimmendes Jubelgeschrei ertönt. Das Gefühl der Entspannung entfleucht gleich wieder. Wie doch eine Stimmung wie aus heiterem Himmel in eine andere Richtung kippen kann, sinniert er, während er im Inneren nach Formulierungen sucht, die Anfrage ablehnen zu können, ohne die Dorfbewohner vor den Kopf zu stoßen. Wenn er in die vielen leuchtenden Augen schaut, wird ihm schlecht, denn er findet keine passenden Erklärungen, die nicht in Verbindung mit einer herben Enttäuschung daher kommen.

Und so ist es Gunter selbst, der dem Vorschlag eine Abfuhr erteilt. „Ich werde ganz bestimmt kein Ritter, das könnt ihr euch aus dem Kopf schlagen. Wisst ihr eigentlich, wie lange sich das hinzieht? Sieben Jahre, sieben lange Jahre! Und das auch nur, weil ich kein Knabe mehr bin. Eigentlich sind es vierzehn Jahre, aber man könnte diese furchtbar lange Zeit wegen meines Alters auf die Hälfte kürzen, hatte man mir gesagt. Trotzdem nein danke, mir reicht das, was ich erlebt habe, allemal!“

Die Dorfbewohner reißen die Augen auf. Mit so einer deutlichen Abfuhr hätten sie nicht gerechnet. Als einfache Bürger hätten sie sich niemals träumen lassen, einmal die Chance auf eine Ritterausbildung erhalten zu können. Gunther war dem Traum ziemlich nahe gekommen; dass nun ausgerechnet er diese schroffe Ablehnung ausspricht, verwundert alle.

Selbstredend kann Biohart das nicht einfach so hinnehmen. „Na, na, nicht so bescheiden hier! Erzähle doch unserem Freund von deinen Erlebnissen. Du hast doch richtig was geleistet, da kannst du stolz darauf sein! Wir alle sind stolz darauf, in der ganzen Umgebung sind sie neidisch wie sonst was auf uns, weil wir einen Ritter haben.“

„Ich bin kein Ritter und werde auch nie einer sein! Außerdem, wie könnt ihr nach dem, was geschehen war, vor allem mit dem Ende noch davon sprechen, dass ich die Sache weiter verfolgen soll? Ihr habt doch nicht vergessen, was ich erzählt habe, oder?“

„Zugegeben, dass hätte besser laufen können“, gibt Biohart kinnkratzend zu.

„Allerdings! Also, Schluss mit…“

Gunther kann nicht zu Ende reden. Das gesamte Dorf skandiert jetzt „Erzählung, Erzählung, Erzählung“, scheinbar ohne müde zu werden.

„Was ist eigentlich mit dem Wettbewerb?“, setzt Gunther dagegen.

„Ach der, der muss warten. Mit dem, was da vorgefallen ist. Außerdem musst du ja jetzt erzählen“, kontert Michaelis.

Gunther verdreht die Augen. „Du nicht auch noch!“ Es ist die letzte Gegenwehr. Er sieht ein, dass er gegen den Willen der gesamten Dorfbevölkerung nichts ausrichten kann.

 

Tief seufzend, so dass auch dem Letzten klar wird, dass er der Aufforderung nur sehr widerstrebend nachkommt, beginnt er seine Erzählung:

„Es war vor einigen Jahren. Da sprach mich ein Fremder an, ein Adliger wie ihr, werter Herr. Ihm sei sein Knappe abhandengekommen, von jetzt auf gleich, er wusste nicht, wie das geschehen konnte. Es war, als sei der Knabe einfach in einem dieser Flachslöcher verschwunden, die hier überall den Wald säumen. Einmal hätte er nicht richtig hingesehen, Schwupps, weg sei der Bursche gewesen, wie von Zauberhand.

Es täte ihm furchtbar leid, er würde ja länger suchen, wenn er nicht ganz dringend erwartet werden würde. Er sei schon viel zu spät dran und er dürfe unter keinen Umständen noch mehr Zeit verlieren. Zugleich könnte er unmöglich ohne Knappe auftauchen, da würde er ja zum Gespött aller, die ihn am Zielort erwarteten. Genau so hat der Rittersmann gesprochen. Sein Gesicht hatte er wohlweislich unter seinem Helm versteckt. Ich glaube ja, dass er zwar schon ein bisschen besorgt gewesen war, aber mehr noch eine Wut auf seinen Knappen gehabt hatte.“

„Na, könnt ihr den Fortgang der Geschichte erwarten?“, grätscht Biohart dazwischen, grinsend von Ohr zu Ohr.

„Nach dem Präludium bleibt durchaus nur ein Fortgang der Geschichte übrig.“ Dem prominenten Gast wird allmählich mulmig zumute. Hier geht doch gar nichts mit rechten Dingen zu! Vielleicht bin ich ja auch getroffen worden und träume das alles nur. So viele Verrücktheiten kann es doch gar nicht auf einem Platz geben! Während er das denkt, schaut er sich verstohlen nach allen Richtungen um. So als könnte er auf diese Weise herausfinden, ob alles noch im Rahmen des Üblichen ist oder ob er das „Normale“ längst verlassen hat.

Nach einigen Augenblicken bemerkt er, dass ihn alle erwartungsfroh anstarren. Kurz ist er verwirrt, dann fällt ihm ein, dass sie offenbar darauf warten, dass er das Offensichtliche ausspricht. Widerwillig kommt er dem nach: „Er…hat euch… zu seinem Knappen…gemacht?“

Biohart schlägt sich laut lachend auf die Schenkel. „Ja, genau so ist es. Ich wusste doch, dass du ein kluger Mann bist.“

Gunther ist weniger gut gelaunt. Ihm ist die Angelegenheit peinlich, weil er sich ein bisschen wie ein Hochstapler vorkommt, der wie Ikarus viel zu hoch aufsteigen wollte. Wobei das mit dem Knappen Dasein ja nicht auf seinem Mist gewachsen war, aber das ändert nichts an seinem Empfinden.

Wie viele Überraschungen warten hier denn noch auf mich?, überlegt sich der verhinderte Jäger, der allmählich denkt, dass er genug zu verarbeiten hätte. So langsam wird das hier vogelwild, wo geraten wir denn hin, wenn jetzt schon jeder x-beliebige Landbewohner zum Knappen erhoben wird? Das Wort Anarchie kennt er nicht, sonst hätte er daran gedacht, dass das Land in einen Zustand der Anarchie geriete, wenn die Dinge weiter so laufen.

„Ihr wart also als Knappe… Wo genau?“ Gunther öffnet den Mund, doch der adlige Gast lässt ihn zunächst nicht zu Wort kommen. „Und sagt jetzt bitte nicht, dass ihr den Ort nicht nennen könntet, weil er vor euch geheim gehalten wurde.“

„Na, wie käme ich denn zu so etwas? Nein, es verhält sich so- er wurde zu einem Turnier nahe Kleve auf der Schwanenburg erwartet. Dort konnte er nicht ohne Knappen auftauchen, deshalb hatte er eben mich angesprochen, eine Sache, die völlig unüblich ist, ich weiß. Wir gelangten jedoch nie auf die Schwanenburg, weil ihn kurz nach unserem Aufeinandertreffen die Nachricht ereilte, die alles so furchtbar peinlich gemacht hat. Am Ende. So eben. Wirklich! Das war etwas aus der Kategorie- Verkettung vieler unglücklicher Umstände. Oder so in der Art.“

Gunther schaut dermaßen unglücklich drein, dass sich der Adlige fragt, ob er im Begriff ist, einer Geschichte zu lauschen, der den Grad der Verrücktheiten noch weiter auf die Spitze treibt. Und wenn das der Fall sein sollte- ob er das will und bei klarem Verstand verarbeiten kann. Gott helfe mir, dass ich bei klarem Verstand bleibe! Das gedacht, fühlt er sich für den Fortgang der Geschichte gewappnet.

Ende Teil 3 | Mehrteiler und Fortsetzung folgt …

INFO

 

Genial! Mit viel Fantasie! Fühle Dich zurückversetzt in ein Merbeck Jahrgang 1280! Eine Geschichte von Peter Albra Brenner über Merbeck und dessen Bräuche, Vereine, Historie, … in einer fiktiven Geschichte erzählt.

 

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Quelle | Autor Peter Albra Brenner

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